Mit Verstand essen - Voraussetzung für eine gesunde Schilddrüse.

Schilddrüse und Ernährung

Eine Schilddrüsenvergrößerung ( Struma ) ist oft vermeidbar. Jodmangel ist in Deutschland sehr verbreitet, da die Jodaufnahme bei den üblichen Eßgewohnheiten und der Jodgehalt im Trinkwasser oft nicht ausreichend ist.

Man beachte ein bis zwei mal pro Woche Fisch (möglichst frischen Seefisch) verzehren und das Mineralwasser nach Jodgehalt auszuwählen. Verwenden Sie jodiertes Salz, aber möglichst erst nach dem Kochvorgang sparsam salzen. Eine zu geringe Jodzufuhr führt zu einer sinkenden Hormonbildung in der Schilddrüse, das heißt zu einer Unterfunktion. Der Tagesbedarf an Jod für Jugendliche und Erwachsene liegt bei 180-200 µg. Für eine gesunde Schilddrüsenfunktion werden zusätzlich Eiweißbausteine für den Aufbau der Schilddrüsenhormone benötigt. Eine ausreichende Zufuhr von Vitamin A, Carotinionen sowie Spurenelementen, ermöglicht gute Arbeit der Schilddrüse.

Folgende Nahrungsmittel können die Jodaufnahme im Körper behindern:

Blumenkohl, Kohlrabi, Radieschen, Rettich, große Mengen an Sojabohnen.

Bevorzugen Sie folgende Nahrungsmittel:

Gemüse/Salate Früchte Tierische Produkte

Broccoli 15.0 Preiselbeeren 5.0 Kuhmilch 11.0

Möhren 15.0 Banane 2.8 Ei 9.7

Erbsen 14.0 Apfelsine 2.1 Käse 5.1

Grünkohl 12.0 Apfel 1.6 Butter 4.4

Spinat 12.0 Birne 1.5 Quark 4.0

Spargel 7.0 Getreide : Joghurt 3.7

Rotkohl 5.2 Roggen 7.2 Fisch :

Weißkohl 5.2 Gerste 7.0 Dorschlebertran 700

Kartoffeln 3.8 Hafer 6.0 Schellfisch 243

Kopfsalat 3.3 Haferflocken 4.0 Seelachs 200

Nüsse : Mais 2.6 Scholle 190

Erdnuß 13.0 Rotbarsch 99

Walnuß 3.0 Makrele 74

(Jodgehalt der wichtigsten Nahrungsmittel in µg je 100g)

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